Holzitag

Holzitag am 2. Februar 2019 und Holzitag Nr. 2 am 14. Februar 2019

Anfänglich sah es gar nicht nach guten Wetterverhältnissen aus. Dennoch kamen elf Helfer, in erster Linie bekannte Gesichter und Mitglieder aus der OVH-Abteilung Naturschutz. Dazu eine Frau aus Stäfa, die sich vom Artikel, welcher unter «Eingesandt» in der Zürichsee Zeitung veröffentlicht wurde, angesprochen fühlte.

Begonnen wurde mit dem Schnitt von Weiden und der Reduktion des Gestrüppes auf ein akzeptables Mass. Für die gröberen Arbeiten wurden verschiedene Motorsägen eingesetzt. Die starke Überwachsung von Brombeerstauden am Boden war vorgängig seitens der Gemeinde gerodet worden, was zu einigen Kommentaren unter den Naturschützern führte.

Der anfängliche Nieselregen hört glücklicherweise bald auf und die Temperatur über Null führte dazu, dass sich der Boden stellenweise in einen Matsch zu verwandeln begann. Dies führte an diversen Abhängen zu Rutschpartien und etliche Schuhe sahen auch dementsprechend aus…

Da der Boden nicht befahrbar war, musste das geschnittene Gehölz über das Feld an den Rand der Strasse getragen werden. So entstanden weitläufige Haufen aus Ästen, Hölzern und Gestrüpp, vorbereitet für den Abtransport.

Der Häckslerdienst von Dändlikers traf wie geplant auf 11.30 Uhr ein. Im Eiltempo wurde das bereitgelegte Gehölz vom Fahrer und Helfern in den grossen Einlass des Häckslers geschoben. Grosse Holzstämme oder kleines Gestrüpp, alles wurde zu Schnitzeln zermalmt und auf den Anhänger geblasen. Zur Mittagszeit war der Anhänger prallvoll und alles war weggeräumt. Mit dem gemeinsamen Mittagessen im Restaurant fand der Anlass seinen geselligen Abschluss.

Es war von Ressortmitgliedern der Wunsch geäussert worden, auch die Hecke am Lützelsee auf der Lutikerhöhe auszuholzen, um die Sicht auf den See am Birdwatch zu verbessern. Daniel Honegger hat sich zur Verfügung gestellt, er hatte in Kontakt mit Mario Weber einen Termin vereinbart und die Helfer bei geeigneten Wetterverhältnissen kurzfristig aufgeboten. Dieser zweite Holzitag fand am 14. Februar 2019 mit einem kleinen Trupp Unentwegter statt.

Carmen Späth

Alle 80 Bilder vom Holzitag sind hier zu sehen.
Alle 60 Bilder vom Holzitag Nr. 2 sind hier zu sehen.

Holzitag am 13. Januar 2018

Die Wettervorhersage für Samstag, den 13. Januar war positiv und so stand dem Vorhaben für einmal mehr nichts im Wege. Am grauen, jedoch trockenem Morgen fanden sich die Helfer beim Parkplatz vor dem Gemeindehaus ein und teilten sich in zwei Gruppen auf. Die beiden Helfer Max Zumbühl und Robert Egli wurden von Reini Knödler an das Sunnebächli begleitet und dabei in die Technik des Kopfweidenschnittes eingeführt. Es war ihm wichtig zu erklären, dass der Schnitt der Weiden weder zu nah noch zu weit an der Verzweigung, sowie richtig angewinkelt erfolgen sollte. In der Pause versorgte Rosmarie Dändliker die Männer mit Kaffee und Gebäck. 

Grosse Hilfe bei den Auslichtungsarbeiten am Talbächli waren Hansueli Knecht und Marco Kuster mit ihren Motorsägen. Die Helfer, Andi Dändliker, Ernst Sonderegger und Susanne Scheidner unterstützen Marco Kuster, während Röbi Weinmann, Franz Schmid und Carmen Späth, die geschnittenen Stauden von Hansueli Knecht wegtrugen. Die abgeschnittenen Zweige und Stauden wurden teilweise längs der Strasse und im Feld so zusammengelegt, dass der Häcksler guten Zugang hatte. Zwischendurch wurde eine Erholungspause mit Kaffee und Gebäck fällig, was die positive Stimmung unterstützte. 

Bereits um 10.30 fuhr der Traktor mit Häcksler am Talbächli vor und begann mit dem Aufräumen. Die Stauden an der Strasse waren bald einmal gehäckselt, so dass beschlossen wurde den Häcksler zwischendurch an das Sunnebächli zu schicken. Inzwischen legten sich die Helfer zusätzlich ins Zeug, um die noch eilig geschnittenen Stauden und Stämme an den passenden Ort zu schleppen. Gegen Mittag fuhr der Häcksler erneut vor und wurde unter Einsatz der letzten Kräfte von Hans Dändliker und den Helfern bestückt. 

Einen angenehmen Abschluss bildete das gemeinsame Mittagessen im Restaurant Vasco da Gama. 

Im Namen der Ressortleiter des Natur- und Vogelschutzes möchte ich mich bei allen Helfer und Helferinnen ganz herzlich bedanken. Es wurde bedauert, dass Daniel Honegger dieses Jahr aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein konnte. Wir haben ihn vermisst und wünschen gute Besserung. 

Carmen Späth

Alle 60 Bilder von diesem Arbeitseinsatz sind hier zu sehen.

Holzitag am 21. Januar 2017

Der Anlass, vorgesehen auf den 14. Januar, wurde von Reini Knödler auf Grund der vorherrschenden, miserablen Wetterbedingungen abgesagt. Am Wochenende darauf zeigte sich, dass dieser Entscheid durchwegs richtig war: Die Sonne konnte den Nebel zwar nicht auflösen, es blieb den ganzen Tag grau und auch ziemlich kalt. Der gefrorene Boden und der Pulverschnee boten jedoch ideale Arbeitsverhältnisse.

Da Reini am Anlass verhindert war instruierte er Robert Weinmann und mich über die Organisation. Bei der Suche nach neuen Helfern meldete sich Nils Möllebaek. Er bot uns an, zusammen mit zwei von ihm betreuten Jugendlichen, die Weiden beim Brüggli unterhalb Schlatt zu schneiden. 

Am Samstag fanden sich die ersten Helfer, eingemummt in wintertüchtiger Kleidung, vor dem Gemeindehaus ein. Zusammen mit Hansueli Knecht, der direkt am Talbächli zu uns stiess, stellten sich 11 Erwachsene, darunter zwei Frauen plus ein Kind unserer Naturschutz-Aufgabe. Nach kurzer Absprache begannen Hansueli, Dani und Marco mit ihren Motorsägen mit dem Auslichten und auf den Stock setzen der Heckensträucher. Die feineren Weiden wurden mit Gartenscheren und Handsägen gestutzt. Wie abgesprochen wurde bei den Weihern im Sand begonnen und bachaufwärts weiter gearbeitet. Es ging zügig vorwärts. Tüchtig wurde geschnitten, geschleppt und ordentlich geschwitzt. 

Kurz nach der Kaffeepause mit Punsch, Gipfeli und «Bireweggä» fuhren bereits die Dändlikers mit dem Traktor und der Holzhackmaschine vor. Da der Boden gefroren war, konnten die verarbeitungsgerecht deponierten Staudenäste vor Ort verarbeiten werden. Bis zum Mittag war der Anhänger bereits gestossen voll mit Hackholz und die Arbeit soweit fortgeschritten, dass wir zufrieden ins Restaurant Vasco da Gama fahren konnten. Dort genossen wir das Zusammensein und das Essen und verabschiedeten die Helfer mit einem Händedruck. 

Max, Röbi, Andi, Werni und ich beschlossen am Nachmittag die restlichen Weiden im verbliebenen Bachabschnitt zu schneiden, welche am drauffolgenden Montag von Dändlikers ebenfalls zu Holzhäcksel verarbeitet wurden.

Allen Helfern, auch denjenigen die oben nicht namentlich erwähnt sind, danke ich im Namen der Abteilung Natur- und Vogelschutz des OVH für ihren selbstlosen Einsatz. 

Carmen Späth

Alle 100 Bilder von diesem Arbeitseinsatz sind hier zu sehen.