Euro-Birdwatch

Euro-Birdwatch auf der Lutikerhöhe am 6. bis 7. Oktober 2018

Für den internationalen Zugvogeltag, bei welchem in der Schweiz an rund 60 Standorten die vorbeiziehenden Vogelschwärme notiert werden, hat Röbi Weinmann mit etlichen Helfern ein richtiges «Camp» eingerichtet auf der Lutiker Höhe. Wie in anderen Jahren wurden Fotos der gesehenen Vögel an einer Wand aufgehängt und Jakob Müller erzählte den Lützelsee-Wanderern viel Interessantes über die jeweiligen Arten. Der Blick durch die aufgestellten Fernrohre lohnte sich in diesem Jahr wenig, da auf dem See kaum Enten schwammen, vielleicht aus Futtermangel oder sie versteckten sich wegen der für den Oktober noch stattlichen Wärme.

Insgesamt wurden am 6. und 7. Oktober 57 verschiedene Vogelarten beobachtet. Die grössten Schwärme gab es bei den Staren, Buchfinken und Möwen. Zudem spazierte zwischen den 28 Graugänsen eine Streifengans und neben anderen wurden zwei Bekassinen, vier Schwarzkehlchen, ein Steinschmätzer und eine Feldlerche gesehen. Ambros Thurston notierte fein säuberlich in Stundenintervallen die beobachteten Vögel, so dass Max Zumbühl jeweils am Abend die Meldungen an BirdLife Schweiz machen konnte.

Der OVH erachtet als sehr wertvoll, dass viele Wanderer stehen bleiben und sich Zeit nehmen, Neues über unsere Vogelwelt zu erfahren und dabei erkennen, dass vor allem der Verlust von Rastplätzen – wie z.B. Brachfelder und Riedflächen – den Zugvögeln auf dem Weg in die Winterquartiere zu schaffen macht. 

Susanne Scheidner

Alle 250 Bilder von diesem Anlass sind hier zu sehen.

Euro-Birdwatch auf der Lutikerhöhe am 30. September bis 1. Oktober 2017

Immer wieder sind die Besucher erstaunt wie viele Vogelarten an den zwei Tagen auf der Lutikerhöchi festgestellt werden. Zugegeben, dass schlussendlich 63 Vogelpostkarten an der Artenwand gezeigt werden konnten geht zu einem grossen Teil auf das Konto der (externen) Profis welche uns teilweise seit Jahren beim Bestimmen und Zählen unterstützen. Auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön unseren «Experten». Um z.B. einen Trupp fliegender Erlenzeisige bestimmen zu können braucht man/frau schon eine gehörige Portion Vogelkenntnisse und Erfahrung.

Dieses Jahr waren die überfliegenden Trupps, vor allem Sonntag, zahlreicher als letztes Jahr – es war einiges an Vogelzug zu beobachten. Ringeltauben (640), Stare (526) und Rauchschwalben (360) führen die Rangliste an. Aber auch Erlenzeisige, Bachstelzen, Eichelhäher, Rotmilan, Mäusebussard, Wacholderdrossel und Buchfink waren am Ziehen. Eine Tabelle mit den ausführlichen Resultaten kann hier eingesehen werden.

In den Himmel gucken und das Ried nach Vögeln absuchen war das Eine – das Fachsimpeln, «Käfele», das Zugvogelspiel der Kinder und das Schreiben der Sofortpostkarten an Omi oder … das Andere. 

Es waren wieder zwei intensive, erlebnisreiche Tage. All jenen die zum guten Gelingen beigetragen haben ein herzliches Dankeschön.

Ernst Sonderegger

Alle 220 Bilder von diesem Anlass sind hier zu sehen.