Exkursionen in Hombrechtikon

Exkursion in Feldbach/Hombrechtikon am 27. Mai 2018

Am Sonntag, 27. Mai 2018 durfte Exkursionsleiter Robert Weinmann 25 Interessierte am Bahnhof Feldbach begrüssen. Der Weg führte über die «Morgensonne» zum Langenriet. Man genoss den Ausblick auf den See und konnte Mäusebussarde und Rauchschwalben beobachten. Bei den Schwalbennestern am Fabrikgebäude an der Talstrassse beobachtete man das eifrige Kommen und Gehen der Mehlschwalben. Auf der Wiese gegenüber waren Graureiher auf der Jagd nach Nahrung.

Vorbei am Weiher in der Brunegg, der von Naturnetz Pfannenstil erstellt wurde, wanderte die Gruppe weiter zum Chatzentobelweiher. Hier begeisterte der Drosselrohrsänger mit seinem Gesang. Geduldig präsentierte er sich im Schilf, so dass er von allen gesehen werden konnte. Auf der gegenüberliegenden Seite zog eine Blässhuhnfamilie die Aufmerksamkeit der Beobachter auf sich.

Im Gamsten gab der Exkursionsleiter allerlei Anekdoten aus früheren Zeiten zum Besten. Oberhalb der Rebberge führte der Weg weiter in Richtung Ausgangspunkt. Nun wurde das Augenmerk hauptsächlich auf die verschiedenen Sträucher und Pflanzen gerichtet. Herzlichen Dank an die Organisatoren und auch an die Teilnehmer.

Rosmarie Dändliker

Alle 120 Bilder von diesem Anlass sind hier zu sehen.

Exkursion in Hombrechtikon am 21. Mai 2017

Motto: Waldränder, Sträucher und Pflanzen, die von Menschen genutzt werden können, oder giftig sind. Leitung: R. Weinmann. Helfer: Max Zumbühl, Jakob Müller, Marco Kuster und Werner Meili, immer dabei Fotograf Andi Dändliker. 

Um 7.00 Uhr starteten wir, total 19 Personen, über den Beisler Richtung Chilerain. Schon auf dieser kurzen Strecke sichteten wir diverse Vögel die im Siedlungsraum üblich sind, z.B. Amsel, Buchfink, Grünfink und Girlitz, weiter zur Buen waren Hausrotschwanz, Kohlmeise und Spatz zu sehen. Buen Richtung Wysspeter und dessen Bach war Botanik angesagt. Birke, Heidelbeer, Wegerich und Löwenzahn, die von Menschen genutzt werden können. Auch giftige Pflanzen trafen wir an, z.B. die beiden Schneeball, der Gewöhnliche, mit roten Früchten und der Wollige, mit schwarzen Früchten. Die rote Heckenkirsche, ein schöner Strauch mit prächtig roten Beeren, aber die sind leider auch giftig! Auch auf dieser Strecke hörten und sahen wir Vögel: Spechte, Zaunkönige, Rotkehlchen und Drosseln. Aus dem Wald im Rain, Richtung Grüningerstrasse sahen wir am Wegrand, Schlangen- Knöterich, Salomons-Siegel und Schwarzer-Holunder. Unser Weg führt nach Lutikon (Siedlung des Alemannen «Hlut») zur Lutiker-Höhe dort suchten wir mit unseren Fernrohren nach weiteren Vögel, auf dem Lützelsee nach Wasservögel. Hier beendete ich die Exkursion und lud die Teilnehmer zum Bräteln auf die Bochslen-Höhe ein. Wenige kamen mit an den von Ernst Sonderegger angeregten und von Susanne Scheidner ausgeführten sehr gemütlichen Abschluss.

Es war eine gelungene Exkursion, wir hatten ein gutes Feedback, einige Teilnehmer haben den Wunsch geäussert solche doch zu wiederholen.

Röbi Weinmann

Alle 140 Bilder von diesem Anlass sind hier zu sehen.

Jubiläum im Hasel: 30 Jahre Störche in Hombrechtikon am 21. und 22. Mai 2016

1986 eröffnete der OVH im Hasel die 22. Aussenstation des von Max Bloesch geleiteten «Storchenansiedlungsversuch Altreu». Im Dezember überbrachte Max Blösch persönlich die ersten acht Weissstörche. In den neu erstellten Gehegen sollen sie bis zur Brutreife heranwachsen und freifliegende Störche zum Verweilen am Lützelsee animieren. Brutreif und womöglich bereits verpaart sollen sie dann zu Beginn der Brutzeit in die Freiheit entlassen werden, in der Hoffnung, dass sie die in Stationsnähe platzierten Horste beziehen, zu brüten beginnen und so als stolze weisse Segler auch am Lützelsee heimisch werden. Die Höhepunkte und Tiefschläge der vergangenen 30 Jahre sammelte unser Storchen-betreuer Max Zumbühl.

15 Informationstafeln standen am 21./22. Mai in der Remise der Familie Eberhard im Hasel. Max Zumbühl, Jakob Müller und Röbi Weinmann beantworteten an beiden Tagen unzählige Fragen der Besucher. Spannend war es, den detaillierten Erläuterungen zuzuhören, angefangen beim unerwartet glücklichen Ansiedlungsstart (1987) mit drei Freibruten, von denen jedoch alle Jungen trotz kurzzeitiger Umsiedlung unter die Wärmelampe des schlechten Wetters wegen eingingen. Ein Jahr später kam es nur zu einer Brut. Wieder waren wir genötigt, mit dem gleichen Prozedere nachzuhelfen und so überlebten drei Jungstörche. Einer durfte frei ausfliegen, zwei hielten wir im Gehege zurück. So verliess der erste im Hasel geschlüpfte Storch 1988 Hombrechtikon und zog artgerecht Richtung Süden.

Wie vorgesehen wurden nach fünf Jahren die Gehege abgerissen und die Fütterungen eingestellt. Mit grosser Genugtuung durften wir auf eine gelungene Wiederansiedlung zurückblicken, brüteten nämlich am Ende unseres Versuches im Hasel bereits acht freifliegende Paare. Seither klappern jedes Jahr zwölf bis 16 Paare im Hasel. Jeweils im Juni fährt die Feuerwehr mit der riesigen Autodrehleiter im Hasel vor, um uns das Beringen der Jungstörche zu ermöglichen. 2015 konnten wir 33 Ringe der Vogelwarte Sempach an die roten Beine klipsen und alle verliessen artgerecht im August den Lützelsee! Und dann 2016: Am 11. Mai zählte Max Zumbühl mindestens 23 Junge. Darauf folgten die «Eisheiligen». Am 15. Mai waren alle geschlüpften Flaumknäuel an Unterkühlung eingegangen. Am nachfolgenden, sonnigen «Jubiläumswochenende» lebte kein einziger Jungstorch mehr, die vorgesehene Attraktion «Blick ins Nest» erübrigte sich. Nur im Schaukasten waren echte Storcheneier zu betrachten, oben auf den Horsten weilten nur die kinderlosen Altstörche.

In der Folgewoche besuchten über zehn Schulklassen die Ausstellung und wurden von Max Zumbühl mit spannenden Geschichten ins Leben der Störche eingeführt.

Susanne Scheidner

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Exkursion in Hombrechtikon am 26. April 2015

Um 9 Uhr mit 14 Personen, drei Fernrohren und bei angenehm trockenem Wetter konnten wir die Exkursion starten. Bereits auf dem Schmiedweg hörten wir Amsel, Buchfink und einen Girlitz, auf dem Kirchendach sahen wir Haustauben, auf der Wiese westlich des Eglihauses konnten wir Hochstammapfelbäume und Birnbäume in voller Blüte geniessen. Diverse Rot- und Schwarzmilane, ein Mäusebussard verfolgt von einer Rabenkrähe begleiteten uns an den Brunnenweg, wo wir bereits den Gesang von Zaunkönig, Mönchsgrasmücke und Co. hören konnten. Auch die Stauden und Büsche wurden erkannt, begutachtet und als zu radikal zurückgesetzt kritisiert. Im Wald, begleitet vom «Wysspeterbach», hörten wir wieder viele Vogelstimmen, sogar ein Sommergoldhähnchen wurde gehört. Die Hecke nach dem Wald, die bis zum Herrenweg reicht, ist auch stark gestutzt worden.

Auf dem Herrenweg hörten wir Zilpzalp, Amsel, Blau- und Kohlmeisen usw., nur die versprochene Singdrossel sang nicht, doch einige Meter weiter wurde sie in einem Baum gesichtet. Weiter zur Chüeweid, wo wir Maja Röthlisbergers angepflanzte Hecke bewunderten.

Insgesamt sahen wir auf dieser Exkursion 33 Vogelarten und etwa ein Dutzend Staudenarten.

Röbi Weinmann

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