Exkursionen in der näheren Umgebung

Vogelexkursion an den Klingnauer Stausee am 24. April 2022

Am frühen Sonntagmorgen traf sich ein Dutzend Vogelfreunde bei der Post Hombrechtikon. Mit ÖV reiste man nach Döttingen am Klingnauer Stausee. Bei der Brücke über die Aare wurden die Feldstecher gezückt und die Fernrohre bereitgestellt. Maja Niederhauser führte die Gruppe dem westlichen Ufer des Stausees entlang. Schon bald konnte man Graureiher, verschiedene Enten und Schwäne beobachten. Im Kanal nebenan wurde sogar ein Teichhuhn aus nächster Nähe gesichtet. Wer die Ohren spitzte hörte den Kuckuck rufen und konnte dem Gesang der Nachtigall lauschen. Am Himmel drehten Mehlschwalben und Rauchschwalben ihre Runden. Die Besteiger des Beobachtungsturms wurden mit einer herrlichen Aussicht über den ganzen See belohnt. Es zeigten sich der Silberreiher, Kormorane, verschiedene Wasservögel wie Löffelenten, Schnatterenten, Krickenten und Haubentaucher und sogar Bekassinen und andere Limikolen.

Nun wurden Feldstecher und Fernrohre auf den Schilfgürtel entlang des Ufers gerichtet. Immer wieder konnten verschiedene Gesänge gehört werden und die gefiederten Freunde bewegten sich von Halm zu Halm. War es nun ein Schilfrohrsänger, ein Teichrohrsänger, ein Drosselrohrsänger oder sogar alle drei?

Gerne nahm man auf einer Bank Platz und genoss den Znüni aus dem Rucksack. Schon bald erreichten die Teilnehmer das Ende des Stausees. Über den Damm des Kraftwerks ging es weiter zum anderen Ufer, vorbei an einem Biotop mit Weiher. Noch einmal wurden die Fernrohre ausgerichtet. Wer weiss, vielleicht kommt noch etwas Interessantes vor die Linse?

Zügigen Schrittes ging es nun dem Bahnhof Koblenz entgegen. Zufrieden machte man sich auf den Heimweg.

Rosmarie Dändliker

Alle 100 Bilder von diesem Anlass sind hier zu sehen.

2021 musste der Anlass «Vogelexkursion an den Klingnauer Stausee» wieder infolge Corona leider abgesagt werden.

2020 musste der Anlass «Vogelexkursion an den Klingnauer Stausee» infolge Corona leider abgesagt werden.

Vogelexkursion am Pfäffikersee am 28. April 2019

Ein Frühlingstag Ende April mit jubilierenden Vögeln, so war es gedacht! Doch bissige Kälte und Regenschauer liessen die elf Teilnehmer des Morgenspaziergangs die Hände in die Taschen stecken. Der Feldstecher hatte Pause. Maja Niederhauser, die Exkursionsleiterin konnte mit ihrem breiten und detaillierten Wissen über die wenigen Vögel, welche kurz vorbeifolgen, dennoch eine gute Stimmung in die Runde bringen. Ein Goldammer-Männchen liess sich von den Regentropfen nicht beeindrucken und flötete sein Lied: «zizizizizizizii-düh». Maja verriet auch, wie man sich den Ruf mit der «Eselsbrücke» merken kann: «Wie, wie, wie hab ich Dich lieb.»

In der nebligen Stimmung riefen der Fitislaubsänger, Kuckuck, Lerche und Nachtigall nach der Sonne. Sie blieben aber versteckt. Nur eine Rohrweihe, ein Turmfalke und ein Schwarzmilan bewegten sich über den Himmel. Der Rundgang durchs einmal fast menschenleere Robenhauser-Ried lohnte sich dennoch. Während alle Gefiederten im Regen weiter nach Nahrung suchten, begaben wir uns in die «Dichterstube» des Juckerhofes, um die Glieder aufzuwärmen.

Susanne Scheidner

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Exkursion an den Greifensee am 29. April 2018

Am 29. April trafen sich am frühen Sonntagmorgen zwölf Teilnehmer beim Naturschutzzentrum Silberweide am Greifensee. Der Kuckuck begrüsste die Gruppe mit seinen Rufen und begleitete sie auf ihrer Tour. Von der Plattform konnten Zwergtaucher beobachtet werden. Auf dem Weg zum Aaspitz wurden verschiedene Kleinvögel gehört und gesehen. Besonders beeindruckte die Kormoran-Kolonie.

Auf dem Rückweg zur Silberweide wurde zur grossen Freude von Max Zumbühl ein neu erstellter Storchenhorst auf einem Scheunendach entdeckt. Die Fernrohre konnten auf Braunkehlchen gerichtet werden, die sich im Rapsfeld präsentierten.

Bei einem Rundgang durch die Anlage der «Silberweide» und dem gemeinsamen «Grillieren» liess man den Vormittag ausklingen.

Rosmarie Dändliker

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Exkursion ins Kaltbrunner Ried am 23. April 2017

Zur ersten Exkursion trafen sich zehn Teilnehmer im Kaltbrunner Riet in der Linthebene. Mit Fernrohren und Feldstechern ausgerüstet machte sich die Gruppe auf den Weg Richtung Beobachtungsturm. Immer wieder wurde Halt gemacht, um Vögel zu beobachten und deren Gesänge zuzuordnen. So konnte unter anderem aus nächster Nähe der Gartenrotschwanz betrachtet werden.

Vom Aussichtsturm wurden in der Weite des Rietes verschiedene Enten und weitere gefiederte Bewohner erspäht. Auf dem Rückweg beobachtete eine Waldohreule die Passanten.

Rosmarie Dändliker

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