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Jugendgruppe OV Hombrechtikon

Bist du gerne draussen in der Natur? Hast du Freude daran, Tiere und Pflanzen zu entdecken und mehr über unsere heimische Natur zu erfahren?

Dann bist du herzlich eingeladen, bei unseren Anlässen dabei zu sein!

Wir sind die Jugendgruppe des Ornithologischen Vereins Hombrechtikon. Gemeinsam entdecken wir die Natur rund um Hombrechtikon, lernen einheimische Tiere und Pflanzen kennen und setzen uns aktiv für den Naturschutz ein. Dabei packen wir auch selbst mit an – zum Beispiel bei Pflegeeinsätzen, um wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu erhalten.

Unsere Anlässe richten sich an naturbegeisterte Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren. Alle Veranstaltungen sind öffentlich und können auch einzeln besucht werden. Wir freuen uns immer über neue Gesichter! Auch interessierte Erwachsene sind herzlich willkommen.

Unsere Treffen sind vielfältig: Wir unternehmen Exkursionen, besuchen Tierstationen, entdecken besondere Naturphänomene oder helfen aktiv bei Naturschutzeinsätzen mit.

Das gesamte Programm findet ihr hier auf der Website der OVH-Jugendgruppe.

Beata Kozdeba und Nicole Pauly freuen sich über eure Anmeldung oder eine Nachricht von euch.

Unsere geplanten Anlässe 2026 ab Juni
September

BirdLife-Jugendplauschtag am Klingnauer Stausee

Riedpflege in der Tüfi mit Schülerinnen und Schülern
Oktober

Ausflug zur Greifvogelstation Berg am Irchel
Oktober/November

Basteln mit Naturmaterialien für einen Verkaufsstand am Weihnachtsmarkt. Die Einnahmen spenden wir an ein Naturschutzprojekt, das wir gemeinsam auswählen.

Komm gerne mit — wir freuen uns auf neugierige Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die mit uns die Natur entdecken, staunen, lernen und gemeinsam etwas für die Tiere und Pflanzen in unserer Umgebung tun möchten.

Kontakt

Beata Kozdeba, Biologin
, bkozdeba(at)ov-hombrechtikon.ch
Nicole Pauly, Wildkräuter-/Naturpädagogin, npauly(at)ov-hombrechtikon.ch 

Unsere nächsten Anlässe

Samstag, 12. September 2026: Jugendplauschtag 2026 am Klingnauer Stausee
Der Jugendplauschtag ist ein jährlicher Anlass für die BirdLife-Jugendgruppen und findet jeweils am zweiten Samstag im September statt – 2026 im BirdLife-Naturzentrum Klingnauer Stausee. Es gibt ein abwechslungsreiches Programm mit Naturbeobachtungen, Spielen und sonstigen Aktivitäten. Wir als Jugendgruppe des OVH können an allen Programmpunkten kostenlos teilnehmen (exkl. Anreise und Verpflegung).
Wir reisen mit ÖV von Feldbach 8.16 Uhr ab nach Döttingen (Ankunft 9.37 Uhr) und sind gegen 17 Uhr wieder daheim.
www.birdlife.ch/de/content/jugendplauschtag 
Anmeldung: mein.fairgate.ch/ovhhombrechtikon/my-events/jugendplauschtag_2026_am_klingnauer_stausee

Samstag, 31. Oktober 2026: Ausflug in die Greifvogelstation Berg am Irchel
Gemeinsam entdecken wir die faszinierende Welt der Greifvögel und Eulen. Wir erfahren, wie verletzte Wildvögel gepflegt werden, lernen spannende Fakten über Adler, Falken, Bussarde und Eulen kennen und können einige Tiere aus nächster Nähe beobachten.
Die Führung findet von 14.00 bis 16.30 Uhr statt. Wir reisen mit ÖV ab Feldbach 12.16 (S7); Rückreise Feldbach ca. 18.15 oder individuell mit dem Auto an. Der Platz ist auf 20 Personen beschränkt! 
greifvogelstation.ch
Anmeldung: mein.fairgate.ch/ovhhombrechtikon/my-events/ausflug_in_die_greifvogelstation_berg_am_irchel

Vergangene Anlässe

Auf der Suche nach Glühwürmchen rund um den Lützelsee – ein Sommerabendspaziergang für Gross und Klein

Wir hielten lange Ausschau nach den kleinen Lichtern am 3. Juli 2026. Doch erst ganz zum Schluss entdeckten wir ein einziges Glühwürmchen, das sich tief in einer Hecke am Waldrand versteckt hatte.

Die trockenen Sommer machen den Glühwürmchen das Leben nicht leicht. Die Leuchtkäfer bevorzugen feuchte Lebensräume, denn ihre räuberischen Larven ernähren sich hauptsächlich von Schnecken. Die Weibchen des Grossen Leuchtkäfers leuchten nur und bewegen sich kaum. Sie sind über mehrere Tage an derselben Stelle zu finden. 

Manchmal braucht es nicht mehr, um die Schönheit der Natur zu spüren: eine Begegnung mit diesem kleinen Leuchten – ein stiller Moment, der zeigt, wie wertvoll und schützenswert unsere Natur ist. 🌿✨

Beata

Wie überwintern die Tiere am Lützelsee?

Am Mittwochnachmittag, 21. Januar 2026, fand eine spannende Exkursion für naturinteressierte Kinder statt. Das Thema lautete: «Wie überwintern die Tiere am Lützelsee?»

Trotz der Kälte haben sich 13 Kinder und vier Erwachsene getraut, dem kalten Wetter zu trotzen. Da der Lützelsee zugefroren war, sind wir den steilen Hang der Wäldchen von der Bochslen hinaufgeklettert. Dort hofften wir, mehrere Tierspuren im Schnee zu finden und sie zu bestimmen.

Schon nach wenigen Minuten entdeckten die Kinder die ersten Spuren im Schnee. Mit grosser Begeisterung untersuchten wir gemeinsam die Abdrücke und überlegten, von welchem
Tier sie stammen könnten. Besonders spannend war das Entdecken von Rehspuren. Die Kinder erkannten die typischen herzförmigen Hufabdrücke. In der Nähe fanden wir auch Rehkot, kleine, dunkle, ovale Kügelchen. So konnten wir sehen, dass Rehe auch im Winter aktiv bleiben.

Die liegenden oder stehenden Totholzstämme wiesen deutliche Löcher auf. Die Kinder vermuteten richtig: Hier war ein Specht am Werk! Wir lernten, dass Spechte auch im Winter aktiv sind. Mit ihrem starken Schnabel klopfen sie Löcher in abgestorbene Baumstämme, um Insekten und Larven zu finden. Totholz ist deshalb ein wichtiger Lebensraum für viele Tiere. Das Highlight der Exkursion waren allerdings die Gewölle mit Federresten – ein Nachweis, dass auch die Greifvögel am Lützelsee im Winter sehr aktiv sind. Die Kinder merkten schnell: Auch wenn die Tiere selbst nicht zu sehen sind, verraten uns ihre Spuren sehr viel über ihr Leben.

Die Kinder waren von den Beobachtungen in der Natur begeistert. Sie stellten viele Fragen und zeigten grosses Interesse an der Natur rund um den Lützelsee und der Bochslen.

Beata und Nicole

Besuch bei der Igelhilfe in Hinwil

Am 5. November 2025 besuchte unsere Jugendgruppe die Igelhilfe Hinwil, um mehr über das Leben der Igel und ihren Schutz zu erfahren. Nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen waren neugierig, was sie dort alles lernen würden.

Zu Beginn erklärte uns der Leiter der Igelhilfe, warum Igel manchmal auf unsere Unterstützung angewiesen sind. Wir erfuhren, dass vor allem Parasiten eine grosse Gefahr darstellen: Ein schwacher oder kranker Igel kann sein Stachelkleid nicht richtig nutzen, sich nicht vollständig einrollen und wird so zur leichten Beute – sogar für Füchse. Ein gesunder Igel hingegen muss sich nur vor Uhu und Dachs wirklich in Acht nehmen. Heute bedrohen jedoch auch der nächtliche Strassenverkehr und viele Gefahren in unseren Gärten das Leben der kleinen Insektenfresser.

Die freiwilligen Mitarbeitenden der Igelhilfe beantworteten alle Fragen geduldig und kindgerecht. Zum Zeitpunkt unseres Besuchs wurden dort rund 120 kranke oder verletzte Igel gepflegt. Sobald sie wieder gesund sind, werden sie ausgewildert und können selbstständig weiterleben.

Für die Kinder und ihre Begleitpersonen war der Besuch nicht nur lehrreich, sondern auch ein warmherziges und schönes Erlebnis.

Beata und Nicole

Mit High-Tech auf der Suche nach Fledermäusen

Auf Einladung der neu gegründeten Jugendgruppe des OV Hombrechtikon trafen sich Jugendliche und interessierte Eltern im Bahnhöfli in Hombi.

Nadia Hungerbühler, die regionale Verantwortliche für Fledermäuse, vermittelte Grundlagen über diese interessanten Tiere, die eigentlich keine Mäuse sind sondern zu den Flattertieren gehören. Die Gruppe begann damit, einiges über die Fledermäuse zu lernen, wie zum Beispiel ihre Anatomie und Sinnesorgane. Sie erfuhren, dass Fledermäuse nachtaktive Tiere sind und dass sie in der Lage sind, mithilfe von Ultraschallwellen Beute zu orten. Die Jugendlichen lernten auch, dass Fledermäuse in vielen verschiedenen Umgebungen leben können, von Wäldern und Höhlen bis hin zu Städten. Nadia hat auch informiert dass die Fledermäuse geschützt sind und wie man sich verhalten soll wenn man zum Beispiel ein verletztes Tier findet. 

Bei einem kurzen Test konnten alle Teilnehmer ihr Hörvermögen prüfen. Bei den älteren Semestern reichte die Hörfähigkeit noch bis ca 10 kHz wobei die jüngsten locker bis 20 kHz mithielten. Dass die Frequenzen der Rufe der Fledermäuse bis 200 kHz gehen war dann schon eine spannende Information.

Wilfried Ackermann machte dann die Einführung in die Technik die zum Einsatz kommt um Fledermaus-Rufe aufzuzeichnen und zu analysieren. Die modernsten Geräte «übersetzen» den Ruf der Fledermaus in für uns hörbare Frequenzen, zeichnen die Daten auf und errechnen einen Vorschlag zur gefundenen Art. Einfacheren Ausführungen fehlt die Möglichkeit der Aufzeichnung, die Identifikation durch die Frequenz ist aber immer noch gegeben.

Anschliessend an den Theorie-Teil ging es, trotz starken Regens, raus mit dem Equipment. Trotz viel Geduld zeigte sich keines der Tiere im Umfeld. Dieser Teil wird sicher im Juni nachgeholt, da haben die Fledermäuse Junge und werden schon beim Eindunkeln auf der Jagd nach Futter für ihren Nachwuchs sein.

Wieder zurück im Bahnhöfli zeigte Nadia ein paar (tote) Exemplare aus ihrer Sammlung die von den TeilnehmerInnen bestaunt und auch sehr genau inspiziert wurden. Mit einem kleinen Präsent gingen dann alle mit vielen neuen Eindrücken nach Hause.

Weitere Exkursionen sind geplant. Mehr dazu auf der Homepage des OV-Hombrechtikon: www.ov-hombrechtikon.ch unter Agenda. InteressentInnen für die Jugendgruppe melden sich bitte bei Wilfried Ackermann: wma@ov-hombrechtikon.ch 

Verantwortlich
Beata Kozdeba-Newall
Schwarzbachstrasse 3
8713 Uerikon
Telefon 079 883 75 70
bkozdeba(at)ov-hombrechtikon.ch
Nicole Pauly
Bochslenstrasse 17a
8634 Hombrechtikon
Telefon ‭079 419 03 97‬
npauly(at)ov-hombrechtikon.ch