Erstellung Gebäudebrüterinventar der Gemeinde Hombrechtikon
In diesem Sommer startet die Gemeinde Hombrechtikon mit der Erstellung eines Gebäudebrüterinventars. Gebäudebrüter sind Vogelarten, die an oder in Gebäuden brüten, beispielsweise Segler oder Schwalben. Mit dem Inventar werden bestehende Brutstandorte erfasst und dokumentiert. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden eine wichtige Grundlage für den Schutz dieser Arten und helfen, ihre Lebensräume bei zukünftigen Bau- und Sanierungsvorhaben zu berücksichtigen. Detailliertere Informationen dazu finden Sie im Merkblatt der Baudirektion Kanton Zürich.
Die Feldaufnahmen werden in den Jahren 2026 und 2027 durch den Naturschutzverein Hombrechtikon bzw. Ornithologischen Verein Hombrechtikon (OVH) im Auftrag der Gemeinde durchgeführt. Dabei werden Fachpersonen des OVH im gesamten Gemeindegebiet unterwegs sein, um potenzielle Brutstandorte an Mehrfamilienhäusern, Einfamilienhäusern, Gewerbeliegenschaften sowie landwirtschaftlichen Gebäuden zu beobachten und zu erfassen.
Wir bitten die Bevölkerung um Verständnis, wenn die Fachpersonen des OVH mit Feldstecher, Mobiltelefon, Leuchtweste und Kamera unterwegs sind und sich die Gebäude detailliert anschauen. Selbstverständlich werden die Beobachtungen nur von öffentlich zugänglichen Orten aus gemacht und keine privaten Grundstücke ohne Durchgangsrecht betreten. Sollten an oder in einem Gebäude potentielle Nester von Gebäudebrütern vorhanden sein und müsste zur genaueren Abklärung das private Grundstück betreten werden, würden sich die Fachpersonen persönlich anmelden. Die Beobachtungen finden häufig in den frühen Morgenstunden oder vor Einbruch der Dunkelheit statt, da Gebäudebrüter zu diesen Tageszeiten besonders aktiv sind.
Die Fachpersonen handeln im Auftrag der Gemeinde und verfügen über eine schriftliche Legitimation, die sie auf Verlangen gerne vorweisen können.
Für allfällige weitergehende Fragen steht Ihnen die Bereichsleiterin Planung+Umwelt (Seraina Steinlin) unter Telefon 055 254 92 52 oder planung@hombrechtikon.ch gerne zur Verfügung.
Bruneggfest 2019 mit dem Thema «Naturwerke»
Wie in den vergangenen Jahren hat die Abteilung Natur- und Vogelschutz des OVH wieder am Bruneggfest teilgenommen und sich mit einem Info-Stand zum Festthema präsentiert. Zu «Naturwerke» erinnerten wir uns an die verschiedenen Kunstwerke rund um die Vogel-Nistkasten. In Bilderrahmen waren kunstvoll gebaute Nester von Vögeln und Einnister zu bestaunen. Darstellungen von Künstlern, denen das Vogelnest als Inspiration diente, ergänzten die dreidimensionalen Objekte.
Zu Nistkasten gehören auch Betreuer und so wurden unsere acht «Nischtchäschteler» mit den von ihnen betreuten Gebieten kurz vorgestellt, wurde aufgezeigt, dass von den über 900 aufgehängten Kasten rund 80% besetzt sind.
Es war ein gut besuchtes Fest. Mit den vielen Markt-, Essens- und Spielständen und Francine Jordi fand unser Stand vielleicht etwas wenig Beachtung.
Text und Fotos: Ernst Sonderegger
Bericht in der Zürichsee-Zeitung vom 18. Februar 2019
Ein interessanter Artikel über Nistkästen aus der Zürichsee-Zeitung vom 18. Februar 2019 über unseren Nachbar Natur- und Vogelschutzverein Männedorf-Uetikon-Oetwil (NVMU).
Trotz vermehrter Naturhöhlen – künstliche Nisthilfen sind immer noch nötig
Neun Mitglieder des OVH, unterstützt von Familienangehörigen und Bekannten, betreuen rund 800 Nisthöhlen auf dem Gemeindegebiet von Hombrechtikon.
Wer welches Gebiet betreut können Sie aus der Karte «Nistkastenkontrollgebiete» entnehmen und bei Bedarf mit dem entsprechenden «Nischtchäschteler» Kontakt aufnehmen.
Nistkastenworkshop
Der OVH veranstaltet ab und zu einen Workshop, an dem neue Nistkästen gefertigt werden. Das letzte Mal ist leider schon lange her.
Hier geht es zu 50 Bildern des Nistkastenworkshop in der Drechslerei Meier am 7. November 2009.
Verantwortlich
Urs Mumprecht
Rietstrasse 9b
8634 Hombrechtikon
Telefon 079 101 69 47
umumprecht(at)ov-hombrechtikon.ch
Statistik 2025
Total sind 688 Nistkästen kontrolliert worden. Davon waren 342 mit Meisen belegt, 108 mit Spatzen, zehn mit Kleibern, drei mit Trauerschnäppern, fünf mit Staren, sechs waren nicht definierbar, 36 haben Einnister beherbergt. In zehn Kästen waren Totbruten. 137 Kästen waren leer, 17 wurden nicht gefunden oder waren defekt. 8 Nistkästen wurden neu auf- oder umgehängt.
Nistkasten-Total der letzten Jahre
Nisthilfen für Vögel
Eine Seite mit allerlei Informationen aus der Werkstatt von Ernst Sonderegger.